Biografie

Raphael Staubli, geboren und aufgewachsen in Merenschwand/AG, studierte nach dem Primarlehrerpatent Violine an der Musikhochschule Zürich. Er widmete sich auch intensiv dem Klavierspiel und besuchte den Kompositions- und Theorieunterricht bei Hans Ulrich Lehmann und Gerald Bennett. Diese Studien setzte er bei Helmut Lachenmann in Stuttgart fort. Für seine kompositorische Tätigkeit erhielt er ein Stipendium der Kiefer-Hablitzel Stiftung.

Mit der Unterrichtstätigkeit als Dozent für Musiktheorie begann er 1983 an der Musikhochschule Zürich und führt diese seit 1992 an der Hochschule Luzern Musik weiter.

An der internationalen Sommerakademie in Innsbruck besuchte er verschiedene Meisterkurse für das Cembalo- und Generalbassspiel bei Jesper Christensen und für das Spiel auf dem Hammerflügel bei Johann Sonnleitner.

Als Künstler betätigt er sich sowohl als Dirigent wie auch als Pianist und Cembalist. So hat er u.a. Anton Bruckners 7. Symphonie, Auszüge aus Opern von Richard Wagner (je in einer Kammermusikfassung) und die Oper “Der Kaiser von Atlantis” von Viktor Ullmann dirigiert.

Im Jahre 2006 schrieb er das Stück “Fragmentum pro organo”, welches auf CD aufgenommen wurde.

Als Pianist interessiert er sich für historische Tasteninstrumente. Seine Passion gilt vor allem der Liedbegleitung, wobei das Liedschaffen von Franz Schubert – von dem er alle drei Zyklen und viele andere Lieder mit verschiedenen Sängerinnen und Sängern aufgeführt hat -  im Zentrum seiner Arbeit steht. Raphael Staubli ist im Besitze einer von Mirko Weiss gebauten Kopie eines Hammerflügels aus der Schubertzeit, dessen Original Joseph Brodmann zugeschrieben wird.

Er ist ebenfalls Dozent an der Seniorenuniversität Luzern und an der Volkshochschule Zürich.